Heusinkveld: Load-Cell-Pedale, Sprint und DisplayDash im Überblick

Sprint, Ultimate+ und DisplayDash: Was Heusinkveld bietet, welche Bremskraft du bekommst und welches Rig du brauchst.

Kurz gesagt

Heusinkveld ist ein niederländischer Hersteller aus Groningen, der auf Load-Cell-Pedale spezialisiert ist. Die Sprint erreicht laut Hersteller maximal 65 kg Bremskraft, die Ultimate+ bis zu 140 kg. Beide laufen nur am PC unter Windows und brauchen ein steifes Vollrahmen-Rig.

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Inhalt
  1. Wer ist Heusinkveld?
  2. Welche Produkte hat Heusinkveld?
  3. Sprint oder Ultimate+: Welche Heusinkveld-Pedale passen zu dir?
  4. Wie schwer sind die Sprint-Pedale und was brauchen sie?
  5. Für welche Plattformen ist Heusinkveld gebaut?
  6. Welche Software gehört zu Heusinkveld?
  7. Was ist die Heusinkveld DisplayDash?
  8. Wo kaufst du Heusinkveld: Handel oder Direktvertrieb?
  9. Stärken und Schwächen von Heusinkveld

Wer ist Heusinkveld?

Heusinkveld Engineering ist ein niederländischer Hersteller von Load-Cell-Pedalen, Handbremsen, Schalthebeln und Zubehör aus Groningen. Die Marke startete 2013 kommerziell, der erste Prototyp entstand laut Hersteller 2005. Alle Produkte werden laut Heusinkveld in der eigenen Fertigung in den Niederlanden entworfen und montiert.

Gegründet haben die Firma laut Über-uns-Seite Niels Heusinkveld und Svend van der Vlugt gemeinsam mit weiteren Simracern aus Groningen. Das Team zählt 25 Personen. Die Marke ist auf Pedale spezialisiert und baut keine Wheelbases. Warum Pedale mit Kraftmessung ein eigenes Thema sind, erklärt der Glossarbegriff Load Cell.

Welche Produkte hat Heusinkveld?

Heusinkveld bietet Pedale (Sprint, Ultimate+, RaceCenter), eine Load-Cell-Handbremse, die Schalthebel MagShift und MagShift Mini, das kabellose Lenkrad One und das Dashboard-Panel DisplayDash. Die Tabelle zeigt die zwei Produkte aus dem Produktdatenbank der Redaktion.

ModellBauartPlattformenBudgetAngebot
Heusinkveld Sim Pedals SprintPulverbeschichteter, glasperlengestrahlter EdelstahlPC€€Beim Hersteller ansehen
Heusinkveld DisplayDashVollaluminium-Gehäuse; Touch-Display, 12 Push-Drehencoder, 4 Taster, 7-Wege-Schalter (47 programmierbare Eingänge), VESA 100x100, 2-Port-USB-HubPC€€Beim Hersteller ansehen

Die Pedale sind der Kern der Marke: Die Produktseite der Sprint beschreibt eine Bremse mit Kraftmessung, während Gas und Kupplung den Pedalweg messen. Das kabellose Heusinkveld One ist laut Herstellerseite ein 270-mm-Lenkrad mit 1.024 g Gewicht, das plattformunabhängig funktioniert; die Ankündigung stammt vom 22. Dezember 2025. Die RaceCenter-Pedale sind für gewerbliche und Trainingsumgebungen gedacht. Eine Einordnung gegenüber anderen Marken liefert die Bestenliste Sim-Racing-Pedale.

Sprint oder Ultimate+: Welche Heusinkveld-Pedale passen zu dir?

Die Sprint erreicht laut Hersteller maximal 65 kg Bremskraft, die Ultimate+ bis zu 140 kg mit hydraulischem Dämpfer. Heusinkveld empfiehlt die Sprint für „casual simracers“ und die Ultimate+ für Profis und erfahrene Simracer.

Die Redaktion nennt den Vergleich die Sensor-oder-Kraft-Regel: Die Zahl auf dem Datenblatt ist nicht die Bremskraft, die du nutzt. Die Tabelle stellt Sensor-Kapazität und nutzbare Kraft gegenüber:

Pedal Sensor-Kapazität Nutzbare Bremskraft Hydraulischer Dämpfer
Heusinkveld Sprint 120 kg maximal 65 kg nein
Heusinkveld Ultimate+ 200 kg bis 140 kg ja
Simagic P1000 (zum Vergleich) 100 kg nicht angegeben nur in der Variante -RS

Der Unterschied ist groß: Laut Heusinkveld liegt die maximale Bremskraft der Sprint „slightly below the typical requirements of quick GT cars“. Für schnelle GT-Wagen fehlt der Sprint also Reserve. Die Ultimate+ bietet zudem bis zu 100 mm Pedalweg und besteht laut Händler aus CNC-lasergeschnittenem Edelstahl mit maßgefertigten Bremselastomeren und wartungsfreien Hydraulikdämpfern. Für sie gilt dieselbe Regel wie für die Sprint: ohne weitere Stütze nicht auf den Boden, eine optionale Grundplatte hilft bei der Montage. Beide Pedale nutzen Load Cells für Bremse, Gas und Kupplung. Mehr zu Pedaltypen: Hydraulikpedal und Hall-Sensor.

Wie schwer sind die Sprint-Pedale und was brauchen sie?

Das Sprint-Set mit zwei Pedalen wiegt laut Hersteller 3,19 kg, das Dreier-Set 4,05 kg. Die Pedale sind aus pulverbeschichtetem, glasperlengestrahltem Edelstahl und müssen auf einem steifen Vollrahmen-Rig montiert werden.

Heusinkveld schließt die Montage auf dem Boden oder an einem Wheel Stand ohne festen Rahmen aus. Die Pedale mit Gleitlagern haben laut Hersteller automatisierte Tests mit einer Million Zyklen durchlaufen. Die Garantie beträgt 2 Jahre, die Pedale sind CE- und EMC-konform. Ein Rahmen mit Pedalplatte ist Pflicht: Der Begriff Pedalplatte erklärt, wie sie funktioniert. Rig-Optionen zeigt die Bestenliste bestes Sim-Rig.

Für welche Plattformen ist Heusinkveld gebaut?

Heusinkveld-Pedale laufen nur am PC. Die Sprint verlangt Windows 10 oder neuer und funktioniert laut Hersteller weder an Konsolen noch unter Linux. Die Ultimate+ ist laut Händler ebenfalls nur für PC unter Windows ausgelegt.

Die Produktdatenbank führt alle Heusinkveld-Produkte mit der Plattform PC. Für PlayStation und Xbox brauchst du Pedale einer Marke mit Konsolen-Freigabe, die du in der Kompatibilitäts-Matrix nachschlägst. Die DisplayDash arbeitet mit SimHub am PC; der Begriff SimHub erklärt die Software.

Welche Software gehört zu Heusinkveld?

Heusinkveld nutzt die Software SmartControl und SmartControl Live. Sie speichert Profile, setzt Ausgabekurven und bietet laut Hersteller einen Kalibrier-Assistenten. Die Steuerelektronik sitzt laut Hersteller im Bremspedal.

Einstellbar sind laut Hersteller sechs Bremswiderstandsstufen, Preload, Pedalwinkel, Pedalweg, Pedalplattenhöhe, Ausgabekurven und Deadzones. Eine Ausgabekurve ändert, wie stark ein Pedalweg im Spiel ankommt. Mit festen Kurven triffst du deinen Bremspunkt Runde für Runde im selben Pedalweg.

Was ist die Heusinkveld DisplayDash?

Die DisplayDash ist ein Dashboard- und Button-Box-Panel mit Touch-Display, 12 Push-Drehgebern, 4 Tastern und einem 7-Wege-Schalter, zusammen 47 programmierbare Eingänge. Der Marktstart war laut Traxion im August 2026.

Das Gehäuse ist aus Vollaluminium, das Panel misst etwa 150 × 265 mm und hängt per VESA-100×100-Halterung am Rig. Ein einziges USB-Kabel genügt, ein 2-Port-USB-Hub ist integriert. Im oberen Displaybereich erscheinen SimHub-Dashboards, dazu kommen 17 frei konfigurierbare RGB-LEDs. Die Alternativen zeigt die Bestenliste Sim-Racing-Button-Box, der Begriff Button Box erklärt die Funktion.

Wo kaufst du Heusinkveld: Handel oder Direktvertrieb?

Heusinkveld verkauft direkt über den eigenen Webshop auf heusinkveld.com und über Händler. In Deutschland führt GermanSimRacing Produkte der Marke; weitere Händler sind SimRacingHub in den Niederlanden und Galaxus in Österreich.

Auf der Herstellerseite stehen die Preise inklusive 21 Prozent niederländischer Mehrwertsteuer. Für die Heusinkveld Sprint und die Heusinkveld DisplayDash führt der Link zur Herstellerseite, weil die Produktdatenbank keinen Amazon-Eintrag führt.

Stärken und Schwächen von Heusinkveld

Heusinkveld bietet Load-Cell-Pedale mit dokumentierter Bremskraft, eigener Fertigung in den Niederlanden und 2 Jahren Garantie. Schwächen sind die reine PC-Ausrichtung und die Pflicht zum stabilen Rig.

  • Stärke: Dokumentierte Zahlen: 65 kg bei der Sprint, bis 140 kg bei der Ultimate+.
  • Stärke: Einstellbarkeit mit sechs Bremswiderstandsstufen und Ausgabekurven in SmartControl.
  • Schwäche: Nur Windows und PC, keine Konsolen.
  • Schwäche: Die Sprint bleibt mit 65 kg unter den Anforderungen schneller GT-Wagen.
  • Schwäche: Nur steife Vollrahmen-Rigs, nicht für Wheel Stands und Boden.

Praxis-Hinweis

Prüfe zuerst dein Rig, dann die Pedale: Heusinkveld verlangt einen steifen Vollrahmen. Wer auf einem Wheel Stand fährt, wählt Pedale mit Pedalplatte für Stands, zum Beispiel aus der Bestenliste Sim-Racing-Wheel-Stand. Rahmen mit dokumentierten Daten findest du bei Trak Racer.


Unsere Einschätzung

Heusinkveld ist die richtige Marke, wenn du Pedale mit dokumentierter Bremskraft und Aufbau in den Niederlanden suchst. Die Sprint mit 65 kg ist laut Hersteller für Gelegenheitsfahrer gedacht, die Ultimate+ mit bis zu 140 kg ist die Wahl für harte GT-Bremsungen. Die Daten zeigen die Grenzen: Die Pedale laufen nur am PC, brauchen ein steifes Rig, und die Sprint reicht nicht an schnelle GT-Wagen heran. Wer auf der Konsole fährt, hat bei Heusinkveld nichts zu suchen. Mehr Marken und Alternativen zeigt der Marken-Überblick.


Das Wichtigste in Kürze

  • Gegründet in Groningen, kommerzieller Start 2013, Team von 25 Personen.
  • Sprint: 120-kg-Load-Cell, maximal 65 kg Bremskraft, 3,19 kg im Zweier-Set.
  • Ultimate+: 200-kg-Sensor, bis 140 kg nutzbar, hydraulischer Dämpfer.
  • Nur PC, Windows 10 oder neuer, Software SmartControl, 2 Jahre Garantie.
  • DisplayDash: 47 programmierbare Eingänge, 17 RGB-LEDs, SimHub-Anbindung.


Wie viel Bremskraft hat das Heusinkveld Sprint?

Das Heusinkveld Sprint hat laut Hersteller eine 120-kg-Load-Cell und erreicht maximal 65 kg effektive Bremskraft. Das reicht für viele Fahrzeuge, liegt aber laut Heusinkveld knapp unter den Anforderungen schneller GT-Wagen.

Was ist der Unterschied zwischen Sprint und Ultimate+?

Die Ultimate+ erreicht bis zu 140 kg Bremskraft und hat einen hydraulischen Dämpfer, die Sprint maximal 65 kg ohne Dämpfer. Beide nutzen Load Cells und die Software SmartControl. Heusinkveld empfiehlt die Sprint für Gelegenheitsfahrer.

Sind Heusinkveld-Pedale mit PS5 oder Xbox kompatibel?

Nein. Laut Hersteller laufen die Sprint-Pedale nur unter Windows 10 oder neuer, Konsolen und Linux sind ausgeschlossen. Für PS5 und Xbox brauchst du Pedale einer anderen Marke mit offizieller Konsolen-Freigabe.

Kann ich Heusinkveld-Pedale auf dem Boden oder am Wheel Stand nutzen?

Nein. Heusinkveld verlangt ein steifes Vollrahmen-Rig. Die Pedale lassen sich laut Hersteller nicht ohne weitere Stütze auf dem Boden oder an einem Wheel Stand montieren, weil die Bremskräfte hoch sind.

Woher kommt Heusinkveld?

Heusinkveld kommt aus Groningen in den Niederlanden. Die Marke startete 2013 kommerziell, die Produkte werden laut Hersteller in der eigenen Fertigung in den Niederlanden entworfen und montiert. Das Team umfasst 25 Personen.

Quellen