Ein Ultrawide-Monitor ist ein Bildschirm im Seitenverhältnis 21:9 oder 32:9, der deutlich mehr Breite als ein 16:9-Monitor bietet und ein weites Sichtfeld ohne Rahmen im Bild liefert.
Welche Ultrawide-Formate gibt es?
Zwei Formate sind im Sim Racing üblich. 21:9 ist laut Wikipedia ein Marketingbegriff für das Verhältnis 64:27, also rund 2,39:1. 32:9 entspricht 3,5:1 und kam um 2017 auf, als Samsung und Philips solche Panels ankündigten.
| Format | Verhältnis | Typische Auflösung | Pixel |
|---|---|---|---|
| 21:9 | rund 2,39:1 | 3440×1440 | 4.953.600 |
| 32:9 | 3,5:1 | 5120×1440 | 7.372.800 |
Ein 32:9-Monitor mit 5120×1440 entspricht zwei 2560×1440-Bildschirmen nebeneinander, nur ohne Rahmen in der Mitte.
Was bedeutet das in der Praxis?
Ein einzelner Ultrawide ist leichter aufzubauen als drei Monitore: ein Gerät, ein Kabel, keine Winkel. Weil kein Rahmen im Bild steht, entfällt die Bezel-Korrektur. Statt gewinkelter Seitenmonitore bekommst du ein durchgehendes Bild, das entweder flach oder gekrümmt ist. Dafür fehlt dir die Möglichkeit, die Seitenbereiche einzeln zu drehen.
Wichtig ist die FOV-Skalierung der Sim. Die meisten modernen Spiele nutzen laut Wikipedia „Hor+“: Das vertikale Sichtfeld bleibt fest, das horizontale wächst mit dem Seitenverhältnis. Prüfe in den Videoeinstellungen, ob deine Sim 21:9 oder 32:9 ausdrücklich unterstützt, und stelle das FOV nach deinem Sitzabstand ein.
Rechne mit der Last: 5120×1440 sind 7.372.800 Pixel, also weniger als bei einem 4K-Monitor mit 8.294.400 und deutlich weniger als bei einem Triple Screen mit 11.059.200 Pixeln. Deine Grafikkarte hat bei 32:9 spürbar weniger zu tun.
Gekrümmte Panels lenken Seitenbereiche zu dir hin. Wie weit das hilft, liest du im Vergleich Curved gegen Flat.
Verwandte Begriffe: Triple Screen, FOV, Bezel-Korrektur. Passende Ratgeber: Curved vs. Flat und FOV-Rechner.
