Glossar

Wheelbase: Das Herzstück deines Sim-Racing-Lenkrads

Was in der Basiseinheit steckt, was sie vom Komplett-Set unterscheidet und worauf du beim Kauf achtest.

Kurz gesagt

Die Wheelbase ist die Basiseinheit eines Sim-Racing-Lenkrads: Sie enthält Motor, Elektronik und Winkelsensor, nimmt den Lenkradkranz auf und erzeugt das Force Feedback.

Was steckt in einer Wheelbase?

Fanatec nennt die Wheelbase das zentrale Feedback-Gerät jedes Simulators. Lenkradkranz, Pedale, Shifter und Handbremse verbinden sich mit ihr, nach außen läuft nur ein USB-Kabel zum PC oder zur Konsole.

Im Gehäuse sitzen Motor, Winkelgeber und Steuerelektronik. Die Moza R9 V3 bringt zum Beispiel einen 21-Bit-Encoder, einen 280-MHz-Prozessor und aktive Kühlung mit. Das Netzteil liegt separat bei: 90 Watt bei der Fanatec CSL DD, 168 Watt bei der Thrustmaster T818.

Was bedeutet das in der Praxis?

Eine Wheelbase ist modular. Du kaufst Kranz, Pedale und Zubehör einzeln und tauschst sie später aus. Die Fanatec CSL DD kommt mit Basis, QR2-Lite-Anschluss, Netzteil, T-Nuts und USB-Kabel, Lenkrad und Pedale fehlen. Die Thrustmaster T818 lässt sich an vier Punkten am Cockpit oder am Tisch montieren.

Merkmal Komplett-Set Wheelbase einzeln
Lieferumfang Lenkrad und Pedale dabei nur Basis, Netzteil, Anschluss
Beispiel Logitech G29 Fanatec CSL DD, Thrustmaster T818
Erweiterbar kaum Kranz, Pedale, Shifter getrennt

Die Plattform hängt an der Lizenz. Bei Fanatec entscheidet die Basis über PlayStation, bei Xbox das Lenkrad. Die T818 läuft nur am PC. Achte beim Kauf auf drei Punkte: das Drehmoment in Nm, das Quick-Release-System und die Plattform. Wer später auf mehr Kraft wechselt, behält Kranz und Pedale nur, wenn das System passt.

Verwandte Begriffe: Direct Drive, Lenkradkranz, Quick Release und Newtonmeter. Passende Seiten: Kompatibilitäts-Matrix und Lenkrad mit Pedalen.

Quellen