Riemenantrieb ist ein Antrieb, bei dem ein Zahnriemen die Kraft des Motors über Riemenscheiben auf die Lenkachse überträgt und die Kraftübertragung leiser macht als bei Zahnrädern.
Wie arbeitet ein Riemenantrieb im Lenkrad?
Ein Zahnriemen greift mit seiner Innenverzahnung in gezahnte Riemenscheiben. Die Verbindung ist formschlüssig und damit schlupffrei: Treibrad und getriebenes Rad drehen sich nie gegeneinander. Zahnriemen laufen leise und brauchen keine Schmierung.
Thrustmaster setzt das bei der T300 RS GT Edition so um: ein bürstenloser Motor mit rund 25 Watt Leistung und ein Dual-Riemen-Mechanismus. Laut Hersteller entfernt er mögliche tote Zonen und glättet die Kraftsignale. Den Lenkwinkel misst das H.E.A.R.T.-System ohne Potentiometer, mit bis zu 16 Bit und 65.536 Werten.
Was bedeutet das in der Praxis?
Der Riemen sitzt in der Mitte der Antriebsarten. Er arbeitet ruhiger als ein Zahnradgetriebe, liefert aber weniger Direktheit als Direct Drive, weil der Motor die Kraft über eine Übersetzung abgibt.
- Vorteil: geringe Geräuschentwicklung, kaum Wartung.
- Nachteil: Ein Riemen ist elastisch und verschleißt; die Spannung muss stimmen.
- Folge für den Vergleich: Riemenbasen nennen oft Watt statt Newtonmeter.
Das ist der Stolperstein beim Preisvergleich: Thrustmaster gibt für die T300 RS GT Edition 25 Watt an, aber kein Drehmoment in Nm. Eine Direct-Drive-Basis mit 5 Nm lässt sich deshalb nicht direkt mit ihr vergleichen. Der Lenkwinkel reicht bei diesem Modell bis 1080 Grad, der Lenkradkranz ist wechselbar.
Ein Riemenlenkrad passt, wenn du vom Zahnradset kommst und ein ruhigeres, gleichmäßigeres Gefühl willst, aber noch keine Direct-Drive-Basis mit Rig brauchst. Prüfe bei Dauernutzung gelegentlich die Riemenspannung. Das Modell ist laut Register für PC, PS5 und PS4 ausgewiesen.
Verwandte Begriffe: Direct Drive, Zahnradantrieb und Force Feedback. Passende Seiten: Lenkräder und der Lenkrad-Finder.
