Eine Rennsimulation ist ein Computerspiel, das Fahrzeugphysik, Reifenverhalten und Rennablauf möglichst wirklichkeitsnah nachbildet und sich dadurch von Arcade-Rennspielen abgrenzt.
Was unterscheidet eine Rennsimulation von einem Arcade-Rennspiel?
Laut Wikipedia steuern Spieler in einer Rennsimulation ein möglichst wirklichkeitsgetreu simuliertes Fortbewegungsmittel zum Sieg. Typisch sind realistische Physik- und Reifenmodelle, Force Feedback, spezielle Controller wie Lenkrad und Pedale, große Fahrzeug- und Streckenbibliotheken und Online-Mehrspieler-Modi. Arcade-Spiele verzichten auf vieles davon, damit das Fahren leichter wird. Die frühen Arcade-Automaten gab es laut Wikipedia ab 1976, die ersten Heimcomputer-Simulationen folgten ab 1984.
Welche Meilensteine prägten das Genre?
| Jahr | Titel | Besonderheit |
|---|---|---|
| 1974 | Gran Trak 10 | Erstes Rennspiel mit Lenkrad, Schaltung und Pedalen |
| 1976 | Night Driver | Gilt als erste Videospiel-Rennsimulation |
| 1982 | Pole Position | Rennstruktur mit Qualifying und Rennen |
| 1984 | Revs | Setup-Möglichkeiten und realistisches Physikmodell |
| 1997 | Gran Turismo | Erstes Spiel mit über 100 lizenzierten Fahrzeugen |
| 2008 | iRacing | Onlinesimulation, getragen von mehreren echten Rennserien |
| 2014 | Assetto Corsa | Viele Autos und Strecken, umfangreiche Modding-Möglichkeiten |
Was bedeutet das in der Praxis?
Der Unterschied zeigt sich beim Fahren. Eine Simulation gibt Kräfte über das Lenkrad zurück, und Du spürst, wenn die Vorderreifen ihre Haftgrenze erreichen. Mit einem Gamepad funktioniert das kaum. Deshalb gehört zu einer Rennsimulation meist ein Lenkrad mit Pedalen.
Wer einsteigt, startet am besten mit einem Set aus Lenkrad und Pedalen und wächst von dort. Wie Du die Sim später mit Zusatzinhalten erweiterst, steht unter Mods. Orientierung geben Lenkrad mit Pedalen und günstige Einstiegs-Setups.
Verwandte Begriffe: Force Feedback, Esports und Mods.
