Glossar

FFB-Damping: Was die Dämpfung am Lenkrad bewirkt

Damping macht das Lenkrad bei schnellen Drehbewegungen schwerer. Das beruhigt hektische Korrekturen und nimmt Zittern.

Kurz gesagt

FFB-Damping ist ein Force-Feedback-Effekt, der dem Lenkrad einen Widerstand gibt, der mit der Drehgeschwindigkeit steigt und so schnelle Bewegungen beruhigt.

Wie funktioniert FFB-Damping?

Die Simucube-Dokumentation definiert Damping so: Der Effekt erzeugt eine Widerstandskraft, die proportional zur Drehgeschwindigkeit des Lenkrads ist. Je schneller du drehst, desto stärker bremst die Wheelbase die Bewegung. Steht das Lenkrad still, wirkt Damping nicht. Der Effekt beruhigt dadurch Zittern und schnelle Pendelbewegungen, ohne das Grundgewicht des Lenkrads zu verändern.

Damping gehört zu den mechanischen Effekten, die die Wheelbase selbst erzeugt. Zwei Nachbarn sind leicht zu verwechseln:

Effekt Widerstand hängt ab von Wirkung
Damping Drehgeschwindigkeit bremst schnelle Bewegungen
Friction nichts, konstant gleichmäßiger Grundwiderstand
Inertia Änderung der Drehgeschwindigkeit Gewichtsgefühl, Schwungmasse

Was bedeutet das in der Praxis?

Beispiel: Das Heck bricht aus, du kontrollierst es mit schnellem Gegenlenken. Genau in dieser schnellen Drehung greift Damping am stärksten. Zu viel davon macht das Lenkrad zäh und träge. Zu wenig lässt es bei schnellen Bewegungen unruhig wirken.

Moza bietet in Pit House eine geschwindigkeitsabhängige Variante. Sie erhöht laut Moza das Lenkgewicht bei hoher Fahrgeschwindigkeit. Der Leitfaden nennt als Startpunkt etwa 60 Prozent, aktiv ab 200 km/h. Das ist ein anderer Mechanismus: Dort zählt die Fahrgeschwindigkeit des Autos, bei klassischem Damping die Drehgeschwindigkeit des Lenkrads.

Ändere Damping, Friction und Inertia einzeln und in kleinen Schritten. Sonst weißt du nach der Fahrt nicht, welcher Effekt das Gefühl verändert hat.

Verwandte Begriffe: Force Feedback, FFB-Clipping, Wheelbase. Passende Seiten: Direct-Drive-Lenkräder und Lenkräder.

Quellen