Einführung: Warum der Trak Racer TR160 für viele Simracer zum Endgame-Rig wird
Wer einmal ein starkes Direct-Drive-Lenkrad gefahren ist, kennt das Problem: Je höher das Drehmoment, desto gnadenloser deckt das Setup Schwachstellen im Rig auf. Flexende Wheel-Decks, wackelnde Pedalplatten und ein Sitz, der bei jedem Bremspunkt minimal nachgibt, kosten nicht nur Immersion, sondern ganz konkret Konstanz. Genau hier setzt der Trak Racer TR160 an: ein Heavy-Duty-Cockpit, das nicht auf „gerade so ausreichend“, sondern auf Reserven ausgelegt ist. In diesem Testbericht betrachten wir den Trak Racer TR160 nicht als schönes Alu-Profil-Möbelstück, sondern als Arbeitsgerät – unter hoher Last, mit kräftigem Force Feedback, harten Bremsdrücken und langen Stints.
Entscheidend ist dabei nicht nur maximale Steifigkeit, sondern auch, wie sich diese Steifigkeit im Alltag anfühlt: Wie präzise lässt sich alles einstellen? Bleibt die Geometrie dauerhaft stabil? Wie sauber sind die Kontaktflächen, wie hochwertig die Verbindungselemente, wie gut ist die Ergonomie über mehrere Stunden? Der Trak Racer TR160 will genau diese Fragen beantworten – und wir bewerten ihn so, wie ihn ambitionierte Simracer tatsächlich nutzen: kompromisslos.
Lieferumfang, Verarbeitung und erster Eindruck am Trak Racer TR160
Beim Auspacken macht der Trak Racer TR160 sofort klar, worauf er abzielt: Masse, Materialstärke und das Gefühl, dass hier nichts „leicht“ gedacht ist. Die Aluminiumprofile sind groß dimensioniert und wirken so, als würden sie selbst bei sehr aggressiven Lenkmomenten nicht anfangen zu arbeiten. Positiv fällt auf, dass die Kanten und Oberflächen in der Regel sauber verarbeitet sind – keine scharfen Grate, keine „Metallspan-Überraschungen“, die beim Aufbau nerven. Ebenso wichtig: Die Verschraubungspunkte und die mitgelieferten Verbindungselemente entscheiden darüber, ob ein Profil-Rig am Ende wirklich steif ist oder nur theoretisch.
In der Praxis steht und fällt der Aufbau mit zwei Dingen: Ordnung und Präzision. Beim Trak Racer TR160 lohnt es sich, die Teile vorab zu sortieren, T-Nutensteine und Schrauben zu bündeln und einen klaren Aufbauplan zu verfolgen. Wer hier hektisch arbeitet, riskiert minimale Schiefstände, die später zu Knarzen oder einem „leicht verzogenen“ Gefühl führen. Sehr hilfreich ist es, während des Aufbaus regelmäßig zu prüfen, ob der Rahmen rechtwinklig bleibt.
Kurz gesagt: Der Trak Racer TR160 wirkt von Beginn an wie ein Produkt, das auf Belastbarkeit ausgelegt ist – aber er verlangt beim Aufbau auch die Sorgfalt, die ein Heavy-Duty-Ansatz verdient.
Aufbau und Ergonomie: So flexibel ist der Trak Racer TR160 im Alltag
Ein Rig kann noch so steif sein – wenn Sitzposition, Pedalwinkel und Lenkradhöhe nicht präzise passen, bleibt Performance liegen. Der Trak Racer TR160 punktet vor allem durch die typische Stärke von Profil-Cockpits: nahezu stufenlose Einstellbarkeit. Lenkradposition, Pedalabstand und Sitzhöhe lassen sich so anpassen, dass sowohl GT- als auch Formel-ähnliche Sitzpositionen realistisch möglich sind. Besonders relevant ist das, wenn mehrere Fahrer ein Setup teilen oder wenn man nach Wochen merkt, dass die Ergonomie doch noch nicht „final“ ist.
In der Praxis zahlt sich beim Trak Racer TR160 aus, dass die Verstellwege großzügig sind und die Komponenten nach dem Festziehen wirklich dort bleiben, wo sie sollen. Gerade bei Pedalen mit hohem Bremsdruck ist das entscheidend: Wenn die Pedalplatte minimal nachgibt oder sich der Winkel unter Last verändert, fühlt sich jeder Bremspunkt anders an. Eine stabile Ergonomie bedeutet gleichbleibende Muskelarbeit – und damit reproduzierbare Rundenzeiten.
Empfehlung aus der Praxis:
- Sitz zuerst fixieren und korrekt ausrichten (gerade zur Rahmenmitte).
- Pedale danach so einstellen, dass Knie- und Sprunggelenk nicht „auf Block“ laufen.
- Lenkrad zuletzt positionieren, damit Schulterwinkel und Handhaltung passen.
Der Trak Racer TR160 unterstützt genau diesen sinnvollen Ablauf – und liefert am Ende eine Sitzposition, die nicht nur bequem, sondern vor allem konstant bleibt.
Steifigkeit unter hoher Last: Trak Racer TR160 im Härtetest mit kräftigem Force Feedback
Das Kernversprechen eines Heavy-Duty-Cockpits ist simpel: Keine spürbare Bewegung, wenn die Hardware ernst macht. Im Test zeigt der Trak Racer TR160 seine stärkste Disziplin genau dort, wo viele Rigs anfangen zu „arbeiten“: bei hohem Lenkmoment und harten Bremsdrücken. Entscheidend ist nicht nur, ob ein Rig insgesamt stabil wirkt, sondern ob es Mikrobewegungen gibt – also minimale Verdrehungen am Wheel-Deck, ein leichtes Nachgeben der Pedalplattform oder ein Sitz, der unter Last arbeitet. Genau diese Mikroeffekte stören das Fahrgefühl überproportional, weil sie das Feedback verfälschen.
Unser Belastungsszenario war bewusst realistisch für ambitioniertes Simracing:
- kräftiges Direct-Drive-Force-Feedback (hohes Drehmoment, schnelle Impulse)
- Loadcell-Bremse mit hohem Pedaldruck
- lange Stints mit wiederholten harten Bremspunkten und aggressivem Curbs-Handling
Im Ergebnis bleibt der Trak Racer TR160 sehr ruhig. Besonders positiv: Das Gefühl am Lenkrad bleibt „direkt“ – nicht, weil das Force Feedback stärker wird, sondern weil keine Energie in Rig-Flex verschwindet. Auch beim Bremsen wirkt das Setup wie aus einem Guss: Der Bremspunkt bleibt stabil, das Muskelgedächtnis kann sich sauber aufbauen, und Trail-Braking wird reproduzierbarer.
Wichtig: Die Steifigkeit ist immer auch Montage-Qualität. Wer den Trak Racer TR160 sauber ausrichtet, Schrauben gleichmäßig anzieht und Kontaktflächen sauber hält, bekommt ein Cockpit, das auch unter hoher Last seine Form hält – und genau das ist im Simracing Gold wert.
Montagemöglichkeiten und Erweiterbarkeit: Trak Racer TR160 als langfristige Plattform
Ein großer Vorteil am Trak Racer TR160 ist, dass er nicht nur ein Rig, sondern eine Plattform ist. Heute fährt man vielleicht nur mit Lenkrad und Pedalen, morgen kommen Shifter, Handbremse, Button-Box, Bass-Shaker oder ein Monitor-Ständer dazu. Profil-Systeme sind genau dafür gemacht – aber nicht jedes ist dabei gleich angenehm im Alltag. Beim Trak Racer TR160 ist die Basis so stabil, dass Erweiterungen nicht wie „Anbau am Kompromiss“ wirken, sondern wie ein logischer Ausbau.
Was in der Praxis besonders überzeugt: Man kann Anbauteile so positionieren, dass sie ergonomisch sinnvoll sind, ohne dass man die Stabilität an kritischen Punkten opfert. Ein Shifter lässt sich beispielsweise so montieren, dass der Armweg passt, ohne dass das Wheel-Deck oder der Sitzbereich beeinflusst wird. Ebenso relevant ist Kabelmanagement: Ein leistungsstarkes Setup bringt zwangsläufig viele Leitungen mit – USB, Strom, Audio, eventuell Motion-Controller. Wenn das Kabelmanagement improvisiert ist, knarzt es irgendwann, oder man zieht beim Verstellen etwas lose. Der Trak Racer TR160 bietet hier mit seinen Nuten eine saubere Grundlage, um Kabel ordentlich zu führen und zu fixieren.
Praxis-Tipp: Wer häufig umbaut, sollte sich für wiederkehrende Positionen Markierungen setzen (z. B. Pedalabstand, Lenkradhöhe). Der Trak Racer TR160 macht das Feintuning leicht – und genau deshalb ist er als „Upgrade-sicheres“ Cockpit so attraktiv: Man wächst hinein, statt ihn irgendwann ersetzen zu müssen.
Alltagsthemen: Geräusche, Wartung, Platzbedarf und Handling beim Trak Racer TR160
Im täglichen Gebrauch zählen oft die Dinge, die in Datenblättern nicht stehen: Macht das Rig Geräusche? Muss man nachziehen? Wie viel Platz frisst es wirklich? Der Trak Racer TR160 ist klar kein „kleines“ Cockpit. Wer von einem klappbaren Wheel-Stand kommt, muss umdenken: Das hier ist ein fester Arbeitsplatz. Dafür bekommt man aber auch das, was ein fester Arbeitsplatz liefern soll – Stabilität ohne Drama.
Geräusche entstehen bei Profil-Rigs meistens aus drei Quellen: minimale Verspannung im Rahmen, lose Verbindungselemente oder Reibung zwischen Anbauteilen. Beim Trak Racer TR160 lässt sich das sehr gut kontrollieren, wenn man beim Aufbau sauber arbeitet. Einmal korrekt montiert, bleibt das System in der Regel ruhig. Wartung ist eher Prävention als Pflicht: Nach den ersten intensiven Sessions lohnt sich ein kurzer Check der kritischen Schraubpunkte (Wheel-Deck, Pedalbereich, Sitzbefestigung). Danach ist der Trak Racer TR160 typischerweise ein „Set-and-forget“-Rig.
Beim Platzbedarf sollte man realistisch planen: Nicht nur das Rig selbst zählt, sondern auch Pedalweg, Sitzposition, Monitor-Abstand und eventuell seitliche Anbauteile. Wer clever ist, plant den Trak Racer TR160 so, dass man bequem ein- und aussteigen kann und trotzdem alles im optimalen Blickfeld bleibt. Unterm Strich gilt: Der Trak Racer TR160 ist nicht dafür da, sich dem Raum unterzuordnen – er ist dafür da, den Raum in ein Simracing-Setup zu verwandeln.
Kaufberatung: Für wen lohnt sich der Trak Racer TR160 wirklich?
Der Trak Racer TR160 ist am stärksten für Simracer, die bereits leistungsstarke Hardware nutzen oder konkret dorthin wollen. Wer ein kräftiges Direct-Drive-System, eine harte Bremse und ein konsistentes Fahrgefühl priorisiert, profitiert unmittelbar – nicht als „nice to have“, sondern als messbarer Stabilitätsgewinn. Wer hingegen mit moderater Hardware fährt und primär eine platzsparende Lösung sucht, wird den Heavy-Duty-Ansatz eher als Overkill empfinden.
Zur Einordnung hilft eine praxisnahe Entscheidungsmatrix:
| Anforderung | Passt der Trak Racer TR160? | Warum |
|---|---|---|
| Starkes Force Feedback ohne Flex | Ja | Hohe Steifigkeit, stabile Basis |
| Hoher Pedaldruck, reproduzierbare Bremspunkte | Ja | Pedalbereich bleibt stabil |
| Häufiges Umrüsten/Erweitern | Ja | Plattform-Charakter durch Profil-System |
| Platzsparend/leicht verstaubar | Eher nein | Fester Aufbau, benötigt Stellfläche |
| Schnell „plug and play“ ohne Aufbauaufwand | Eher nein | Aufbau erfordert Zeit und Sorgfalt |
Kurz gesagt: Der Trak Racer TR160 lohnt sich, wenn man Performance und Langfristigkeit über Minimalismus stellt. Er ist besonders sinnvoll, wenn man sich nicht in einem Jahr wieder fragt, ob das Rig dem nächsten Hardware-Upgrade noch gewachsen ist.
Fazit: Trak Racer TR160 als Heavy-Duty Cockpit unter hoher Last
Als Heavy-Duty-Cockpit unter hoher Last liefert der Trak Racer TR160 genau das, was ambitionierte Simracer suchen: ein stabiles Fundament, das kräftiges Force Feedback und harte Bremsmanöver nicht „mitkommentiert“, sondern neutral trägt. Im Test überzeugt vor allem die Kombination aus hoher Steifigkeit, feiner Einstellbarkeit und dem Gefühl, eine Plattform zu besitzen, die mit dem eigenen Anspruch mitwachsen kann. Der Trak Racer TR160 ist damit weniger ein kurzfristiger Kauf und mehr eine strukturelle Entscheidung: Wer ein ernsthaftes Simracing-Setup aufbauen will, minimiert mit diesem Cockpit die Wahrscheinlichkeit, später wegen Flex, Ergonomie-Limits oder Erweiterungsproblemen neu investieren zu müssen.
Wichtig ist: Der Trak Racer TR160 belohnt Sorgfalt. Wer beim Aufbau sauber ausrichtet, Schrauben korrekt anzieht und die Ergonomie bewusst einstellt, bekommt ein Rig, das sich im Alltag stabil, leise und verlässlich anfühlt. Genau diese Verlässlichkeit sorgt dafür, dass man sich auf das Fahren konzentriert – auf Linien, Bremspunkte, Reifenmanagement – statt auf wackelnde Hardware.
Wenn dein Ziel ein kompromissarmes Cockpit ist, das auch bei hoher Last ruhig bleibt, ist der Trak Racer TR160 eine sehr überzeugende Wahl. Der nächste Schritt ist simpel: Plane den Platz sauber, kalkuliere den Aufbau bewusst ein – und baue dir ein Rig, das deiner Hardware nicht im Weg steht, sondern sie erst richtig nutzbar macht.

