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    Startseite » Testbericht: Samsung Odyssey G9 OLED – Motion Clarity & Schwarzwert im Rig
    Testberichte

    Testbericht: Samsung Odyssey G9 OLED – Motion Clarity & Schwarzwert im Rig

    SebastianBy Sebastian28. Dezember 2025Keine Kommentare12 Mins Read0 Views
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    Samsung Odyssey G9 OLED im Simracing: Warum dieser Monitor im Rig so viel verändert

    Ein Simracing-Setup steht und fällt mit dem Bild: Du willst Bremspunkte lesen, Curbs sauber “treffen” und in dunklen Passagen nicht raten, wo die Streckenbegrenzung endet. Genau hier setzt der Samsung Odyssey G9 OLED an. Das Versprechen ist groß: OLED-Schwarzwert für maximale Tiefenwirkung und eine Bewegungsdarstellung, die schnelle Richtungswechsel präziser erscheinen lässt. In der Praxis geht es aber nicht nur um “schönes Bild”, sondern um Performance-Gefühl. Wenn du in Eau Rouge einlenkst oder im Regen auf Intermediates unterwegs bist, wird aus Kontrast plötzlich Orientierung – und aus Motion Clarity ein echtes Werkzeug, um Mikro-Korrekturen zu reduzieren.

    Der Samsung Odyssey G9 OLED ist zudem ein Monitor, der Simracing-Fans an einer sehr konkreten Stelle abholt: Viele wollen Triple-Screen-Immersion, aber ohne den Verkabelungsaufwand, die Randkanten zwischen den Panels und die ständige Geometrie-Feinarbeit. Ein großer Super-Ultrawide kann hier eine elegante Alternative sein – wenn Motion, Kontrast und Latenz passen. In diesem Testbericht schaue ich genau darauf: Wie gut funktioniert der Monitor im Rig-Alltag, welche Einstellungen bringen spürbar etwas, und wo liegen die typischen OLED-Stolpersteine für Simracer?

    Samsung Odyssey G9 OLED: Verarbeitung, Montage und Rig-Tauglichkeit im Alltag

    Beim Samsung Odyssey G9 OLED ist die Rig-Perspektive entscheidend: Ein 49-Zoll-Super-Ultrawide ist nicht einfach “ein großer Monitor”, sondern ein Bauteil deines Cockpits. Wichtig sind Stabilität, VESA-Montage und die Frage, wie nah du den Screen an Wheelbase und Lenkrad bekommst. In der Praxis bewährt sich ein solider Monitorarm oder ein Rig-Stand mit möglichst wenig Flex. Schon kleine Schwingungen wirken bei dieser Breite größer, als man erwartet – besonders wenn Force-Feedback kräftig eingestellt ist.

    Die Krümmung unterstützt die Immersion, aber sie verlangt saubere Ausrichtung. Wenn der Monitor leicht verdreht steht, fühlt sich die Perspektive im Cockpit “schief” an, obwohl das Bild technisch korrekt ist. Für die Montage hat sich folgende Checkliste bewährt:

    • Monitor mittig zur Lenksäule ausrichten (nicht zum Sitz)
    • Oberkante leicht unter Augenhöhe, damit Nacken entspannt bleibt
    • Abstand so wählen, dass du HUD-Infos lesen kannst, ohne den Kopf zu drehen
    • Kabel so führen, dass beim Verstellen nichts zieht (HDMI/DP, USB, Strom)

    Gerade im Simracing ist auch die Bedienung relevant: Du willst nicht vor einem Rennen fünf Minuten im OSD suchen. Der Samsung Odyssey G9 OLED ist grundsätzlich gut zu handhaben, aber du solltest dir einmal ein sauberes Preset für “Racing” bauen – dann ist der Monitor im Alltag deutlich entspannter.

    Samsung Odyssey G9 OLED: 32:9, Krümmung und Sichtfeld – Triple-Screen-Feeling ohne Ränder?

    Der größte Aha-Moment beim Samsung Odyssey G9 OLED entsteht oft nach den ersten Runden: 32:9 fühlt sich nicht einfach “breiter” an, sondern verändert dein Sichtfeld so, dass Kurveneingänge natürlicher lesbar werden. Du siehst früher, wie sich die Strecke öffnet, und kannst Gegner im Augenwinkel besser verfolgen – ohne harte Panel-Ränder wie beim Triple-Screen. Für viele Simracer ist genau das der Sweet Spot: ein durchgehendes Bild mit viel peripherem Eindruck.

    Damit das funktioniert, musst du aber das Zusammenspiel aus Sitzposition, Monitorabstand und In-Game-FOV ernst nehmen. Ein zu großes FOV verzerrt die Cockpit-Geometrie, ein zu kleines macht das Bild zwar “ruhig”, aber klaut dir die seitliche Information. Ein praxistauglicher Ansatz ist: Erst den Monitor so nah wie sinnvoll ans Lenkrad bringen, dann das FOV anhand realer Maße (Sitzabstand, Bildschirmbreite) einstellen und zuletzt die Sitzposition im Spiel feinjustieren.

    In der Praxis hilft auch ein kurzer Vergleich:

    • Triple-Screen: maximale seitliche Abdeckung, aber Ränder + Setup-Aufwand
    • Samsung Odyssey G9 OLED: sehr breites Sichtfeld ohne Ränder, dafür weniger “harter” Seitenwinkel als drei Panels

    Wenn du viel in GT3/GT4 oder Formel-Fahrzeugen unterwegs bist, wirkt der Samsung Odyssey G9 OLED besonders stark, weil du Einlenkpunkte und Apex-Linien “aus einem Guss” wahrnimmst. Für Rallye oder Drift ist die Breite ebenfalls ein Plus, weil du Querwinkel und Streckenrand besser im Blick behältst.

    Samsung Odyssey G9 OLED: Schwarzwert, Kontrast und Detailzeichnung – der Nachtstint als Heimspiel

    OLED steht und fällt mit Schwarzwert – und genau hier liefert der Samsung Odyssey G9 OLED im Rig den größten Mehrwert. In dunklen Szenen, bei Nachtfahrten oder in Schattenpassagen entsteht eine Tiefe, die klassische LCD-Panels (selbst gute) oft nicht erreichen. Statt grauem “Schwarz” bekommst du echte Dunkelheit, und dadurch wirken Streckenbegrenzungen, Kerbs, Leitplankenreflexe oder Bremslichter deutlich definierter. Der Effekt ist nicht nur kosmetisch: Du erkennst Kontraste früher und kannst dich besser orientieren, wenn die Sicht anspruchsvoll ist.

    Besonders im Regen oder bei gemischten Lichtverhältnissen fällt das auf. LCD-Monitore neigen hier zu Blooming-Effekten (helle Elemente “leuchten” in dunkle Bereiche hinein) oder zu einem insgesamt milchigen Look. Der Samsung Odyssey G9 OLED hält dunkle Flächen stabil, während kleine Lichtquellen klar bleiben. Das verbessert die Lesbarkeit von Track-Limits, Curbs und Fahrbahnstruktur – gerade wenn du in langen Stints ermüdest.

    Wichtig ist die Kalibrierung: Wenn du die Helligkeit zu aggressiv hochziehst, verlierst du den OLED-Vorteil durch unnötige Anhebung dunkler Bereiche. Sinnvoll ist ein Setup, das Details in Schatten sichtbar macht, ohne Schwarz “aufzuhellen”. Praxis-Tipp: Stelle zuerst Gamma/Schwarzpunkt so ein, dass du in einer dunklen Szene noch minimale Strukturen erkennst, und reguliere erst dann die Gesamthelligkeit. So nutzt du den Schwarzwert des Samsung Odyssey G9 OLED wirklich aus – statt ihn wegzudrehen.

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    Samsung Odyssey G9 OLED: Motion Clarity bei hohen Bildraten – Einlenkpunkte, Curbs und Gegnerbewegungen

    Motion Clarity klingt nach Marketing, ist im Simracing aber ein handfester Vorteil: Bei schnellen Richtungswechseln willst du keine schmierigen Kanten, keine “Doppelkonturen” und keine Unruhe, wenn du den Blick über den Apex führst. Der Samsung Odyssey G9 OLED spielt hier seine Stärken aus, weil OLED-Pixel extrem schnell reagieren. Das reduziert typische LCD-Artefakte wie Ghosting und Overshoot deutlich und sorgt für ein klareres Bild in Bewegung – vor allem bei hohen FPS.

    Der entscheidende Punkt ist: Motion Clarity entsteht nicht nur durch die Paneltechnik, sondern durch das Gesamtpaket aus Refresh Rate, sauberem Frame-Pacing und passenden In-Game-Einstellungen. Wenn dein System stabile Bildraten liefert, wirkt das Lenken “präziser”, weil visuelle Informationen schneller und sauberer ankommen. Du triffst Curbs konstanter, und du erkennst bei Side-by-Side-Duellen besser, wie sich der Gegner relativ zu dir bewegt.

    Praktische Empfehlungen für den Samsung Odyssey G9 OLED im Simracing:

    • Ziel: stabile FPS, nicht nur “Peak-FPS” (Stabilität schlägt Spitzenwerte)
    • Motion-Verbesserer im Monitor nur nutzen, wenn sie keinen Input-Lag erhöhen
    • Im Spiel eher niedrige Motion Blur-Effekte (oder aus), damit das Bild “roh” bleibt
    • Texturen/Spiegel so einstellen, dass keine Mikroruckler entstehen

    Wenn du häufig unter 100 FPS fällst, ist der Vorteil zwar noch sichtbar, aber weniger “wow”. Der Samsung Odyssey G9 OLED fühlt sich am stärksten an, wenn du in einem Bereich fährst, in dem Bewegungsabläufe wirklich glatt durchlaufen.

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    Samsung Odyssey G9 OLED: VRR, Input-Lag und Synchronität – wenn Bild und Wheel ein System werden

    Im Simracing ist Latenz kein abstrakter Messwert, sondern Vertrauen. Wenn du einlenkst und die Szene reagiert “sofort”, fühlt sich das Auto berechenbarer an. Der Samsung Odyssey G9 OLED zielt genau auf dieses Zusammenspiel: hohe Bildwiederholrate, variable Refresh-Technologien (VRR) und ein Gaming-Profil, das Input-Lag minimiert. Entscheidend ist dabei nicht nur der Monitor, sondern die gesamte Kette: GPU-Settings, Spiel-Engine, Framelimiter und sogar USB-Polling von Wheel und Pedalen.

    VRR ist im Alltag ein großer Stabilitätsfaktor, weil es Tearing reduziert und die Darstellung ruhiger macht, wenn die FPS leicht schwanken. Das ist besonders wertvoll in Szenen mit vielen Gegnern, komplexer Beleuchtung oder Regen. Gleichzeitig gilt: VRR ersetzt kein gutes Frame-Pacing. Wenn Frames ungleichmäßig geliefert werden, spürst du das als kleine Unruhe beim Anbremsen oder in schnellen Schikanen.

    Praxis-Setup, das sich für den Samsung Odyssey G9 OLED bewährt:

    • Im Spiel einen FPS-Limiter knapp unter Max-Refresh setzen (für gleichmäßige Frametimes)
    • V-Sync je nach Engine sinnvoll kombinieren (Ziel: kein Tearing, keine Latenz-Spikes)
    • “Game Mode” am Monitor aktiv, Bildverbesserer sparsam nutzen
    • In anspruchsvollen Sims lieber stabile Einstellungen als maximale Grafik

    Wenn du Wheelbase und Monitor sauber abgestimmt hast, entsteht ein stimmiges System: Du lenkst, siehst die Reaktion sofort und korrigierst weniger hektisch. Genau dann fühlt sich der Samsung Odyssey G9 OLED nicht wie ein “Display”, sondern wie ein Performance-Upgrade im Rig an.

    Samsung Odyssey G9 OLED: HDR, Spitzenhelligkeit und ABL – was im Rig wirklich zählt

    HDR ist ein zweischneidiges Thema. Richtig eingestellt kann HDR im Simracing Lichtquellen glaubwürdiger machen: Sonne tief am Horizont, Reflexe auf nasser Strecke, Scheinwerfer in der Nacht. Der Samsung Odyssey G9 OLED kann hier beeindruckende Kontraste liefern, weil dunkle Bildanteile nicht aufgehellt werden müssen, um helle Highlights sichtbar zu machen. Das Bild wirkt “dreidimensionaler”, und du bekommst mehr Differenzierung zwischen Asphalt, Kerb-Farbe, Gras und Schatten.

    Gleichzeitig ist OLED im HDR-Alltag an typische Mechanismen gebunden, die du kennen solltest. Bei großflächig hellen Szenen kann eine automatische Helligkeitsregelung (oft als ABL wahrgenommen) dazu führen, dass das Bild etwas zurückregelt. Im Rig kann das auffallen, wenn du lange in sehr hellen Cockpit-Ansichten fährst oder wenn ein UI-Overlay große Flächen einnimmt. Das ist kein Defekt, sondern ein Verhalten, das OLED-Technik im Sinne von Schutz und Energieverwaltung mitbringt.

    So holst du beim Samsung Odyssey G9 OLED realistischen HDR-Mehrwert heraus:

    • HDR im Spiel aktivieren, aber nicht “überdrehen” (zu hell wirkt schnell unnatürlich)
    • UI-Helligkeit moderat halten, damit HDR-Eindruck nicht von Overlays dominiert wird
    • In sehr hellen Szenarien lieber Kontrast/Mapping sauber einstellen als Helligkeit pushen
    • Wenn HDR in einem Titel schlecht implementiert ist: SDR mit guter Kalibrierung kann besser sein

    Im Ergebnis ist HDR auf dem Samsung Odyssey G9 OLED ein starkes Feature, wenn du es als Feinschliff verstehst. Für schnelle Competitive-Sessions ist sauberes SDR oft die stabilere Basis; für Immersion-Stints kann HDR jedoch deutlich mehr Atmosphäre bringen.

    Samsung Odyssey G9 OLED: Textschärfe, HUD und Burn-in – OLED im Simracing sicher betreiben

    Ein OLED im Rig bedeutet: du hast oft statische Elemente im Bild. Drehzahlband, Delta, Positionen, minimapartige Overlays – alles steht über Stunden an derselben Stelle. Der Samsung Odyssey G9 OLED liefert zwar ein beeindruckendes Bild, aber du solltest OLED-spezifische Sorgfalt ernst nehmen, damit du langfristig Freude daran hast. Burn-in ist kein Automatismus, aber das Risiko steigt mit hoher Helligkeit, viel Standbild und extrem langen Sessions ohne Variation.

    Neben dem Schutzaspekt gibt es noch einen Praxisfaktor: Textdarstellung. Je nach Subpixel-Struktur können feine UI-Schriften anders wirken als auf klassischen LCDs. Das fällt im Windows-Desktop stärker auf als im Spiel, kann aber auch im HUD relevant sein, wenn du sehr kleine Fonts nutzt. Die Lösung ist meist simpel: HUD-Skalierung leicht erhöhen, klare Schriftarten wählen und unnötig filigrane Anzeigen vermeiden.

    Best Practices für den Samsung Odyssey G9 OLED im Simracing-Betrieb:

    • HUD-Elemente bei Bedarf leicht verschieben oder in Layouts variieren
    • Helligkeit nicht dauerhaft am Maximum betreiben
    • Pausen nutzen: kurze Standby-Phasen sind besser als stundenlanges Standbild
    • Bildschirmschoner/Auto-Dimming im OS sinnvoll konfigurieren
    • Nach langen Stints wechselnde Inhalte anzeigen (Menüs, Replay, anderes Game)

    Wer OLED “wie ein Werkzeug” behandelt, kann den Samsung Odyssey G9 OLED sehr gut im Rig nutzen. Es ist weniger kompliziert, als viele befürchten – aber es ist auch nicht völlig wartungsfrei wie ein beliebiger Office-Monitor.

    Samsung Odyssey G9 OLED: Anschlüsse, PC-Anforderungen und Simracing-Settings, die wirklich etwas bringen

    Damit der Samsung Odyssey G9 OLED im Rig seine Stärken ausspielt, muss die PC-Seite mitziehen. Eine Super-Ultrawide-Auflösung ist anspruchsvoller als klassisches 16:9, weil deutlich mehr Pixel gerendert werden. Das heißt nicht, dass du zwingend High-End brauchst – aber du solltest dein Setup bewusst konfigurieren: stabile FPS, saubere Frametimes und eine Grafikbalance, die das Bild nicht “zitterig” macht. In Simracing merkst du Instabilität schneller als in vielen anderen Genres, weil die Kamera ständig in Bewegung ist und du visuelle Mikrosignale (Grip, Schlupf, Linienwahl) interpretierst.

    Anschlussseitig ist wichtig, dass du den Monitor so betreibst, wie du ihn nutzen willst: hohe Refresh-Rate, VRR und volle Farbtiefe hängen von Kabel, Port und Einstellungen ab. Vermeide zudem wackelige Adapter-Ketten; im Rig-Alltag willst du “einstecken und vergessen”.

    Settings-Tuning für den Samsung Odyssey G9 OLED, das in vielen Sims sofort spürbar ist:

    • Spiegelqualität so einstellen, dass keine Frametime-Spikes entstehen
    • Schatten/Volumetrics moderat halten (oft FPS-Killer ohne proportionalen Nutzen)
    • Anti-Aliasing sauber wählen, damit Curbs und Zäune nicht flimmern
    • Render-Skalierung nur so hoch wie nötig: Stabilität schlägt Pixel-Fetisch

    Wenn du diese Basis sauber setzt, profitierst du doppelt: Der Samsung Odyssey G9 OLED zeigt seine Motion Clarity erst dann richtig, wenn die Engine gleichmäßig liefert. Und der Schwarzwert wirkt erst dann “premium”, wenn du das Bild nicht durch hektische Ruckler entwertest.

    Samsung Odyssey G9 OLED: Stärken, Schwächen und für wen sich der Kauf wirklich lohnt

    Der Samsung Odyssey G9 OLED ist kein “neutraler” Monitor – er ist eine klare Entscheidung für Immersion, Kontrast und schnelle Pixelreaktion. Das macht ihn für viele Simracer extrem attraktiv, aber nicht für jeden Fahrertyp gleich sinnvoll. Wer ausschließlich eSports-optimiert fährt und maximale Übersicht bis in extreme Seitenwinkel will, bleibt eventuell bei Triple-Screen. Wer hingegen ein aufgeräumtes Setup, starke Bildwirkung und sehr klare Bewegung sucht, findet hier eine ausgesprochen runde Lösung.

    Eine praxisnahe Einordnung hilft oft mehr als technische Superlative:

    KriteriumEindruck im RigWorauf achten
    Schwarzwert & KontrastSehr stark, besonders nachts/RegenHelligkeit nicht übertreiben
    Motion ClaritySehr klar bei hohen FPSFrame-Pacing stabil halten
    Immersion (32:9)Hoch, ohne Panel-RänderFOV/Abstand sauber einstellen
    HDR-AtmosphäreStark, wenn gut gemapptBei schlechten HDR-Implementierungen SDR nutzen
    LangzeitbetriebGut möglich, aber mit DisziplinHUD/Standbilder bewusst managen

    Kurz-Pro/Contra zum Samsung Odyssey G9 OLED:

    • Pro: OLED-Schwarz, sehr klare Bewegung, starke Immersion, cleanes Single-Screen-Setup
    • Contra: OLED-Sorgfalt nötig, hohe Anforderungen an stabile FPS, Premium-Preis, 32:9 nicht in jedem Titel perfekt integriert

    Am Ende ist der Monitor eine Investition in Bildqualität, aber auch in “Fahrgefühl über die Augen”. Wenn dir genau das wichtig ist, passt der Samsung Odyssey G9 OLED hervorragend ins Rig.

    Fazit: Samsung Odyssey G9 OLED als Simracing-Monitor – klare Empfehlung mit realistischen Erwartungen

    Als Simracing-Monitor überzeugt der Samsung Odyssey G9 OLED vor allem dort, wo es im Rig wirklich zählt: klare Bewegungsdarstellung, starker Schwarzwert und ein breites Sichtfeld ohne störende Ränder. Motion Clarity ist nicht nur ein Buzzword, sondern wird zur echten Hilfe beim präzisen Fahren – vorausgesetzt, dein System liefert stabile Bildraten und du nimmst dir die Zeit für ein sauberes Setup. Der OLED-Kontrast hebt Nachtfahrten, Regenrennen und komplexe Lichtstimmungen sichtbar an und verbessert gleichzeitig die Orientierung, weil Details in dunklen Bereichen besser differenzieren.

    Realistisch bleiben solltest du bei den OLED-Basics: Statische HUD-Elemente und extrem lange Sessions verlangen nach ein paar Schutzgewohnheiten. Wer das ignoriert und dauerhaft maximale Helligkeit fährt, handelt sich unnötige Risiken ein. Wer dagegen bewusst konfiguriert (HUD sinnvoll, Helligkeit angemessen, Pausen/Standby nutzen), kann den Samsung Odyssey G9 OLED hervorragend im Simracing-Alltag betreiben.

    Wenn du ein hochwertiges Rig hast und ein Display suchst, das Immersion und Performance-Gefühl zusammenführt, ist der Samsung Odyssey G9 OLED eine sehr starke Option. Mein Handlungsvorschlag: Plane die Montage sauber, tune FOV und Frametime-Stabilität, und baue dir ein Monitor-Preset speziell fürs Racing. Dann bekommst du genau das, was der Monitor am besten kann – und das spürst du Runde für Runde.

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    Sebastian ist Redakteur bei simracing-blog.de und beschäftigt sich vor allem mit praxisnahen Themen rund um Simracing. Er bereitet Produktwissen, Setups und technische Grundlagen so auf, dass sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Fahrer schnell zu belastbaren Entscheidungen kommen – von Hardware-Fragen bis zu Optimierungstipps für ein stimmiges Fahrerlebnis. Sein Fokus liegt auf klaren Empfehlungen, verständlichen Erklärungen und Inhalten, die direkt in der Praxis funktionieren.

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