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Logitech G923 Test mit Trueforce Feedback zeigt realistische Stärken und Grenzen

Logitech G923 Lenkrad mit Trueforce Feedback im Simracing Testbericht

Logitech G923 Test mit Trueforce: realistisches Feedback und Grenzen

Kurzfazit zum Test

Logitech G923

4.1/5

Das Logitech G923 überzeugt mit gutem Trueforce-Feedback, solider Verarbeitung und einfachem Setup für Simracing-Einsteiger.

Vorteile

  • Innovatives Trueforce-Feedback für realistischere Rückmeldung
  • Robuste und wertige Verarbeitung
  • Einfache Bedienung und gute Ergonomie

Nachteile

  • Pedale ohne größere Verbesserungen, etwas schwammig
  • Trueforce nur bei ausgewählten Spielen verfügbar

Logitech G923 Test: Realistische Stärken und Grenzen des Trueforce-Feedbacks im Simracing

Wer ein neues Lenkrad für den Einstieg ins Simracing sucht, steht schnell vor einer bedeutenden Frage: Wie realistisch ist das Force-Feedback wirklich? Das Logitech G923 wird mit der innovativen Trueforce-Technologie beworben, die detailreichere Rückmeldungen vom Spiel direkt an die Hände weitergeben soll. Im hektischen Alltagsgebrauch und bei langen Sessions auf der virtuellen Rennstrecke entscheidet sich jedoch, ob Trueforce tatsächlich mehr immersives Fahrgefühl bringt oder nur ein Marketing-Feature bleibt.

In unserem Logitech G923 Test haben wir das Lenkrad über mehrere Wochen intensiv bei verschiedenen Rennsimulationen erprobt. Dabei ging es nicht nur um die Druckpunkte und Pedale, sondern vor allem um das präzise Zusammenspiel von Hard- und Software, um die versprochene Rückmeldung in realistischen Fahrsituationen. Die Ergebnisse zeigen: Trueforce bringt frischen Wind ins Segment der Einsteigerlenkräder, stößt aber auch an technische Grenzen, die vor allem ambitionierte Simracer berücksichtigen sollten.

Einordnung des Logitech G923 im Simracing-Markt

Das Logitech G923 stellt die aktuelle Generation der beliebten Lenkräder aus Logitechs Einsteiger- und Mittelklasse dar, folgt direkt auf das bewährte G29 (PlayStation) und G920 (Xbox/PC). Optisch und mechanisch gleicht es seinen Vorgängern stark, wobei die wesentliche Neuerung im sogenannten TrueForce-Force-Feedback steckt. Diese Technologie liefert eine detailliertere und realistischere Kraftübertragung, indem sie physikalische Spieldaten mit hoher Präzision auf das Lenkrad überträgt. Allerdings zeigt der direkte Vergleich, dass die Pedal-Unit und die Lenkradmechanik unverändert geblieben sind und damit die alten Schwächen, etwa eine gewisse „Kunststoffhaftigkeit“ der Pedale und ein leicht indirektes Lenkgefühl, weiterhin präsent bleiben. Eine Aufwertung erfährt das G923 vor allem durch das neue Feedback, das auf unterstützten Titeln wie „Assetto Corsa Competizione“ für eine fühlbare Mehrdimensionalität sorgt, jedoch funktioniert TrueForce nicht bei allen Spielen, was Nutzer frustrieren kann.

Zielgruppe und Einsatzzweck: Für wen eignet sich das G923?

Das G923 richtet sich primär an Simracing-Einsteiger und Hobbyrennfahrer, die ein zuverlässiges, erschwingliches Setup suchen, ohne in teure Profi-Hardware investieren zu müssen. Wer beispielsweise gelegentlich auf PC, PlayStation 4 oder PlayStation 5 Rennspiele wie „F1 2023“ oder „Dirt Rally 2.0“ spielt, findet hier einen guten Kompromiss aus Bedienkomfort und starkem Force Feedback. Im engen, hektischen Rennbetrieb driftet das G923 allerdings gelegentlich mit ungenauen Pedalwegen – besonders bei progressiver Gas- und Bremsdosierung. Hier würde man sich bei ambitionierteren Fahrern schnell eine präzisere und robustere Pedaleinheit wünschen. Zudem ist die Kompatibilität zu älteren Spielen ohne TrueForce begrenzt, was den Nutzungshorizont einschränkt. Nutzer, die Wert auf Explizitheit bei Rückmeldung und freie Wahl der Peripherie legen, sollten weitere Lösungen prüfen.

Positionierung gegenüber Konkurrenzmodellen (z.B. Thrustmaster, Fanatec)

Im direkten Vergleich mit Konkurrenten wie Thrustmaster oder Fanatec zeigt das Logitech G923 klare Stärken in puncto Preis-Leistung und einfacher Bedienung. Während Thrustmasters Modelle wie das T300 RS oder T248 mit mehr Einstellmöglichkeiten und modularen Upgrades punkten, bleibt das G923 mit fest verbauten Pedalen und begrenzter Individualisierung eher standardisiert. Fanatec hingegen zielt mit hochwertigen, teils professionellen Komponenten auf ambitionierte Simracer ab und bietet stärkere Motoren, belastbarere Pedale und ein deutlich differenzierteres Feedback, allerdings zu deutlich höheren Preisen. Das G923 fällt somit exakt in die Kategorie „robust und zuverlässig für den Einstieg“, verfehlt aber den Anspruch der Mittel- bis Oberklasse. Typische Anwendungsfälle wie Einsteigerveranstaltungen, Casual Racing oder das gelegentliche Fahren mehrerer Rennsimulationen profitiert vom unkomplizierten Setup des G923. Nutzer, die in die Simracing-Materie intensiver einsteigen wollen oder präzise Rückmeldungen bei fortgeschrittenem Fahrstil benötigen, werden bei der Konkurrenz schneller fündig.

Hardware und Verarbeitung – Wertigkeit und Ergonomie

Materials- und Verarbeitungsqualität von Lenkrad und Pedalen

Im Logitech G923 Test zeigt sich die Materialqualität des Lenkrads als robust und wertig. Das Gehäuse besteht hauptsächlich aus stabilem Kunststoff mit gummierten Griffzonen, die angenehm in der Hand liegen und auch bei längeren Sessions nicht unangenehm werden. Im Vergleich zum Vorgänger G29 wurden keine signifikanten Änderungen am Material vorgenommen, was aber für eine weiterhin solide Verarbeitung spricht. Die Pedale bestehen aus Metall und Kunststoff, die Pedalachsen wirken stabil, jedoch fühlt sich die Kupplung gerade bei stärkerem Druck etwas schwammig an. Nutzer, die präzise Pedalinputs erwarten, könnten hier eine kleine Schwäche feststellen, etwa wenn beim Gasgeben in engen Rennsituationen die Rückmeldung weniger direkt wirkt.

Bedienkomfort: Tastenbelegung, Paddles und Ergonomie im Langzeittest

Die Tastenbelegung am Lenkrad ist übersichtlich, die einzelnen Funktionstasten sowie die Drehregler sind gut positioniert und reagieren präzise, was besonders im hektischen Rennbetrieb wichtig ist. Die Metall-Schaltwippen vermitteln mit ihrem knackigen Druckpunkt eine hohe Qualität. Die Ergonomie des Lenkrads steht der eines Mittelklasse-Profismodells kaum nach. Im Langzeittest fällt jedoch auf, dass der Durchmesser des Lenkrads für manche Fahrer mit großen Händen minimal zu klein sein könnte, was beim schnellen Lenken zu einer gewissen Einschränkung der Kontrolle führen kann. Die Gummierung an den Griffen hilft, die Hände selbst bei längeren Sessions schweißfrei zu halten, was die Faulheit beim Griff an den oberen Feldern spürbar reduziert.

Anschlussmöglichkeiten und Kompatibilität mit Plattformen (PC, PS4, PS5)

Das G923 ist universell kompatibel mit PC sowie PlayStation 4 und 5, was durch den USB-Anschluss gewährleistet wird. Im Test hinterließ die Verbindung keinerlei Probleme, weder Verzögerungen noch Verbindungsabbrüche traten auf. Der integrierte Treiberwechsel für PS4 und PS5 erfolgt automatisch. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenzmodellen bietet Logitech jedoch keine native Unterstützung für Xbox-Konsolen, sodass Nutzer eines Xbox-Systems ausgeschlossen sind. Ein kleines Ärgernis: Die Kabellänge fällt mit ca. 2,5 Metern eher knapp aus und kann gerade bei größeren Setups oder weiter entfernten PCs zu Einschränkungen führen.

Trueforce-Feedback im Praxistest: Realismus und Technik

Das Logitech G923 setzt mit dem Trueforce-Feedbacksystem auf eine neue Generation von Force-Feedback-Technologie, die sich von klassischen Motor-basierten Systemen maßgeblich unterscheidet. Im Kern verwendet Trueforce eine Kombination aus Motor und schneller, softwaregestützter Signalverarbeitung, die physikalische Spieldaten direkt ins Lenkrad übersetzt. Anders als herkömmliche Mechaniken, die oft nur grobe Widerstände und Vibrationen erzeugen, bietet Trueforce eine feinere Auflösung und schnellere Reaktionszeiten, was eine differenziertere Rückmeldung ermöglicht.

Diese technische Basis zeigt sich in der Praxis deutlich: In Spielen wie „F1 22“ oder „Assetto Corsa Competizione“ liefert das G923 präzise Straßenzustandsänderungen und unterschiedliche Untergrundbeschaffenheiten nuanciert und authentisch wieder. Besonders Auffällig ist, wie kleine Unebenheiten, Reifenschlupf oder erste Anzeichen von Übersteuern fühlbar werden. Bei starkem Lenkeinschlag oder schnellem Richtungswechsel kann das Trueforce-System schnelle Feedback-Impulse generieren, die das Fahrgefühl deutlich realistischer gestalten als frühere Logitech-Modelle.

Allerdings offenbart der Praxistest auch Grenzen: Im Vergleich zu höherpreisigen, professionellen Direct-Drive-Lenkrädern wirkt das Trueforce-Feedback gelegentlich etwas „künstlich“ und weniger belastbar, besonders bei starken Krafteinwirkungen. Das betrifft vor allem Rennsimulatoren mit extrem detailliertem Physikmodell, wo das Feedback nicht immer die volle Kraftübertragung schafft. Zudem sind kleinere Latenzen bemerkbar, wenn das Feedback über die Software zwischen Spiel und Lenkrad übersetzt wird. Diese Verzögerungen können unter Umständen – etwa bei Rallye-Simulationen mit vielen Bodenwechseln – zu einem leicht „verwaschenen“ Gefühl führen.

Eine weitere Schwäche liegt in der fehlenden Anpassbarkeit des Trueforce-Systems über die Treibersoftware. Während man bei klassischen Force-Feedback-Lenkrädern oft individuell Kraftstärke oder Dämpfung justieren kann, bietet Logitech hier nur wenige Einstelloptionen, was die Anpassung an die eigenen Vorlieben erschwert. In Kombination mit dem vergleichsweise schwachen Pedal-Set des G923 fällt so die Immersion bei längeren Sessions gelegentlich ab.

Ein Beispiel aus der Praxis illustriert diesen Zwiespalt: Während in einem Formel-1-Rennspiel das G923-Feedback initial präzise und lebendig wirkt, offenbaren sich auf längeren Streckenabschnitten bei schnellen Radbewegungen vermehrt kleinere Schwächen in der Dynamik. Kleine Vibrationen beim Überfahren von Curbs sind zwar detailliert, doch bei kraftintensiven Szenen wie heftigen Remplern oder spürbarem Reifenabtrieb bleiben Rückmeldung und Kraft auf einem überschaubaren Niveau.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass das Trueforce-Feedback des Logitech G923 für Einsteiger und Hobbyrennfahrer eine spürbare Steigerung gegenüber klassischen Systemen bietet. Es liefert ein realistischeres Fahrgefühl mit feinen Nuancen in unterschiedlichen Rennsimulationen. Ambitionierte Simracer, die Wert auf maximale Kraft und ultraschnelle Rückkopplung legen, werden jedoch die technische Grenze des Systems spüren, da weder Kraft noch Flexibilität eines professionellen Direct-Drive-Setups erreicht werden.

Nutzererfahrung und Gameplay-Performance

Handling und Präzision im Fahrerlebnis

Im Logitech G923 Test zeigt sich das Lenkrad als solide und präzise in der Handhabung, aber es offenbart auch typische Limitierungen der Einsteigerklasse. Die Lenkbewegungen werden sauber und direkt übertragen, was vor allem bei engen Kurven oder schnellen Richtungswechseln spürbar ist. Trotzdem fehlt dem G923 ein wenig das letzte Quäntchen Feingefühl im Vergleich zu höherpreisigen Modellen mit stärkerem und differenzierterem Force Feedback. In kritischen Fahrsituationen wie driften oder beim kontrollierten Übersteuern wirkt das Lenkrad zwar übersichtlich, aber es erreicht nicht die Nuancen, die erfahrene Fahrer benötigen, um feinste Regulierungen sicher umzusetzen.

Pedal-Set: Brems- und Gasgefühl, Verstellbarkeit und Reaktionsverhalten

Das Pedal-Set des Logitech G923 setzt unverändert auf das bewährte Modell aus Vorgängern wie dem G29. Die Bremskraft ist fest, aber nicht progressiv genug, was besonders bei simulierten Rennszenarien spürbar wird, in denen eine feine Dosierung entscheidend ist. Anfänger könnten anfangs Schwierigkeiten haben, das richtige Bremslevel zu finden, da kein hydraulisches oder analoges Feedback vorhanden ist. Gas- und Kupplungspedal reagieren verzögerungsfrei und bieten eine ausreichende Genauigkeit. Die Verstellmöglichkeiten sind jedoch begrenzt: Das Pedalmodul ist zwar solide verarbeitet, lässt sich aber in seiner Grundposition kaum an ergonomische Bedürfnisse anpassen, was längere Sessions schnell ermüdend macht.

Einfluss des Trueforce-Feedbacks auf Realismus und Fahrspaß

Trueforce-Feedback ist das größte Alleinstellungsmerkmal des Logitech G923 und verspricht eine höhere Detailtreue durch direkte Anbindung an Spielphysik und Audiosignale. Im Test zeigt sich, dass Trueforce tatsächlich für ein intensiveres, realistischeres Fahrgefühl sorgt. Beispielsweise spürt man beim Überfahren verschiedener Streckenbeläge deutliche Unterschiede in Vibrationsmustern oder Schlupf, was den Immersionseffekt erhöht. Allerdings verblasst dieser Vorteil bei schnellen Richtungswechseln oder bei stark variierenden Fahrzeugzuständen, da das System oft noch nachgezogen reagiert und das Feedback nicht komplett sauber auf die Situation abgestimmt ist. Zudem führt die starke Rückmeldung aus Trueforce nicht immer in längeren Sessions zu mehr Fahrspaß, da die Intensität für Einsteiger gelegentlich überfordernd wirkt und zu Ermüdung führen kann.

Insgesamt verdient das Trueforce-Feature Anerkennung für seinen Innovationseinsatz, allerdings bleibt es in der Praxis hinter Erwartungen zurück und offenbart technische Grenzen, die Logitech bei zukünftigen Modellen adressieren muss.

Fazit – Stärken, Schwächen und Preis-Leistung

Zusammenfassung der wichtigsten Vor- und Nachteile

Das Logitech G923 überzeugt im Test mit seinem Trueforce-Feedback, das ein deutlich realistischeres und detailliertes Fahrerlebnis ermöglicht als seine Vorgänger. Die Kraft- und Vibrationseffekte geben beispielsweise Straßenzustände und Motorverhalten differenzierter wieder, was gerade bei anspruchsvollen Simracing-Spielen spürbar ist. Die Verarbeitung bleibt auf gewohnt hohem Logitech-Niveau, mit stabiler Bauweise und gut erreichbaren Bedienelementen. Kritisch ist jedoch, dass viele Hardware-Komponenten vom älteren G29 übernommen wurden, sodass etwa die Pedalkonstruktion bei starker Belastung etwas schwammig wirkt und die Lenkmechanik weniger geschmeidig als bei aktuellen Konkurrenzmodellen. Auch die geringe Verbesserung der Softwareintegration führt zu gelegentlichen Kompatibilitätsproblemen bei manchen Titeln. Ein weiterer Schwachpunkt ist der vergleichsweise hohe Preis, der für Einsteiger ohne zusätzliche Investition in Shifter oder Cockpit-Setups nicht immer gerechtfertigt erscheint.

Bewertung der Investition: Lohnt sich das G923 2024 noch?

Für Nutzer, die bereits ein G29 oder G920 besitzen, ist der Umstieg häufig nur bedingt sinnvoll, da die Trueforce-Technologie nicht komplett neue Hardware erfordert und sich das Fahrerlebnis dadurch nur moderat verbessert. Wer allerdings erstmals in den Simracing-Bereich einsteigt und besonders Wert auf Feedback-Qualität legt, findet im G923 ein robustes Einsteigermodell mit starker Immersion. Der Preis liegt aktuell durch rabattierte Aktionen gelegentlich unter 350 Euro, was das Gesamtpaket trotz kleiner Schwächen akzeptabel macht. Für Spieler, die jedoch höchste Präzision und modernste Force-Feedback-Technologien erwarten, empfiehlt sich ein Blick auf Modelle mit direktem Antrieb (Direct Drive) oder hochwertigerer Pedalsets. Denn gerade bei längeren Sessions oder professionellem Training zeigt das G923 bei der Rückmeldung und Ergonomie Einschränkungen, die auf Dauer ins Gewicht fallen können.

Empfehlung: Für welche Nutzer ist das Logitech G923 der richtige Begleiter?

Das G923 eignet sich vor allem für ambitionierte Freizeit-Simracer und solche, die auf PS4, PS5 oder PC eine unkomplizierte Plug-&-Play-Lösung suchen, die sich schnell konfigurieren lässt und softwareseitig von Logitech gepflegt wird. Anwender, die häufig zwischen verschiedenen Rennspielen wechseln und Wert auf gute Kompatibilität legen, profitieren vom etablierten Ökosystem. Weniger geeignet ist das Lenkrad hingegen für ambitionierte Racer, die professionelle Setups mit Zubehör wie Loadcell-Pedalen oder analogen Schaltknüppeln wünschen, da das G923 hier schnell an seine Grenzen stößt. Typische Situationen wie das Halten enger Kurven oder präzise Bremsmanöver spürt man aufgrund des insgesamt moderaten Kraft-Feedbacks nicht so intuitiv wie bei höherwertigen Konkurrenzmodellen. Für Einsteiger, die keine Kompromisse beim Fahrerlebnis eingehen wollen, gibt es aktuell bessere Alternativen, doch der Klassiker bleibt aus Preis-Leistungs-Sicht ein solides Gesamtpaket mit spürbaren Trueforce-Vorteilen.

Fazit

Der Logitech G923 Test zeigt, dass das Trueforce-Feedback realistische und detaillierte Rückmeldungen liefert, die das Rennspielerlebnis spürbar verbessern. Für Hobby-Racer und Einsteiger, die ein erschwingliches, hochwertiges Lenkrad mit fortschrittlicher Force-Feedback-Technologie suchen, ist der G923 eine klare Empfehlung. Profis oder Sim-Racer mit höchsten Ansprüchen könnten jedoch an die Grenzen des Systems stoßen und sollten gegebenenfalls eine noch präzisere Lösung in Betracht ziehen.

Wer sich aktuell zwischen verschiedenen Rennlenkrädern entscheiden muss, findet im G923 ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis mit modernem Feedback, das beständig weiterentwickelt wird. Ein genauer Blick auf die Kompatibilität mit der eigenen Plattform und persönlichen Ansprüche an das Force-Feedback-System hilft, die richtige Wahl zu treffen.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich das Trueforce-Feedback des Logitech G923 von Vorgängermodellen?

Trueforce nutzt eine direkte Anbindung an die Spielphysik, was realistischere und detailliertere Rückmeldungen erzeugt. Im Vergleich zu G29/G920 verbessert es das Fahrerlebnis, erreicht aber nicht durchgehend perfekte Immersion.

Für wen eignet sich das Logitech G923 am besten?

Das G923 ist ideal für Einsteiger und Hobby-Simracer, die Wert auf gutes Force Feedback und eine robuste Verarbeitung legen. Profis könnten die Neuerungen hingegen als zu geringfügig empfinden.

Wie ist die Bedienung und Ergonomie des Logitech G923?

Das Lenkrad überzeugt durch eine solide Ergonomie mit gut erreichbaren Tasten und Paddles. Die Verarbeitung ist hochwertig, was angenehm im Handling und für längere Sessions sorgt.

Lohnt sich der Kauf des Logitech G923 im Jahr 2024 noch?

Ja, vor allem bei Angeboten oder für Einsteiger. Trotz moderner Konkurrenz überzeugt es durch Trueforce und gute Qualität. Für ambitionierte Simracer sind jedoch neuere Modelle mit stärkerem Feedback empfehlenswert.

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