Wenn du im Simracing schneller werden willst, führt der Weg nicht nur über Hotlaps, Setups oder teure Hardware. Am Ende entscheidet dein Racecraft: Wie sauber du neben anderen Autos fährst, wie früh du Situationen liest, wie fair du überholst – und wie zuverlässig du Unfälle vermeidest, ohne dabei langsam zu sein. Genau hier glänzt GT4 als Lernplattform. Die Klasse zwingt dich zu Disziplin, weil sie weniger durch Aero „rettet“, mehr über mechanischen Grip funktioniert und Fehler gnadenlos sichtbar macht. Du kannst nicht einfach in Kurven „hineinwerfen“ und hoffen, dass ein riesiger Downforce-Teppich alles klebt. Stattdessen lernst du die Basics, die…
Autor: Sebastian
Wer im Simracing den Sprung von Straßenwagen oder langsameren Cup-Klassen in „echte“ Rennfahrzeuge wagt, landet sehr häufig bei GT3 – und das aus gutem Grund. GT3 für Einsteiger ist so beliebt, weil die Klasse genau den Sweet Spot trifft: schnell genug, um sich nach Motorsport anzufühlen, aber kontrollierbar genug, damit man nicht bei jeder Unsauberkeit sofort im Graben endet. Dazu kommt, dass GT3-Lobbys und -Ligen in vielen Sims extrem gut gefüllt sind. Das bedeutet: mehr Rennen, bessere Vergleichbarkeit und schnelleres Lernen, weil du ständig Referenzen hast – von deiner eigenen Bestzeit bis zur Pace der Spitze. In diesem Artikel bekommst…
Einführung: Warum dir iRacing Reifen Temperaturen mehr Rundenzeit schenken, als du glaubst Viele Rookies suchen die Zeit über mehr Motorleistung, aggressivere Bremspunkte oder ein „schnelleres Setup“ – und übersehen dabei den größten, kostenlosen Performance-Hebel im Simracing: iRacing Reifen Temperaturen. In iRacing entscheidet nicht nur dein Fahrstil, sondern auch der Zustand der Reifen darüber, ob sich das Auto in Kurve 3 stabil anfühlt oder dich in Kurve 7 ohne Vorwarnung abwirft. Genau hier liegt der Unterschied zwischen „Ich war doch auf der Ideallinie!“ und konstanten, reproduzierbaren Zeiten. Reifen funktionieren nicht wie ein An/Aus-Schalter. Grip entsteht im richtigen Temperatur- und Belastungsfenster. Zu…
Wenn du in Assetto Corsa Competizione (ACC) plötzlich das Gefühl hast, das Auto „schwimmt“, in schnellen Kurven rutscht oder beim Anbremsen nervös wird, liegt die Ursache sehr oft nicht am Setup-Magiertrick, sondern am ACC Reifendruck. Für Einsteiger ist das eine gute Nachricht: Reifendruck ist einer der wenigen Setup-Punkte, die du schnell verstehst, gezielt testen kannst und die unmittelbar spürbar sind. Gleichzeitig ist genau das der Grund, warum sich viele Anfänger verrennen: Sie drehen an zu vielen Stellschrauben, fahren zu wenige Vergleichsrunden oder orientieren sich an irgendeiner Zahl, die auf einer anderen Strecke funktioniert hat. In diesem Artikel lernst du, wie…
Wer im Simracing schneller und konstanter werden will, kommt an einem Thema kaum vorbei: Loadcell-Bremse einstellen. Der Umstieg von einer weichen, wegbasierten Pedal-Bremse auf eine druckbasierte Loadcell fühlt sich für viele an wie „von Gummi auf Beton“. Plötzlich zählt nicht mehr, wie weit du das Pedal trittst, sondern wie reproduzierbar du Druck aufbaust. Genau darin liegt der Vorteil – und gleichzeitig die häufigste Frustquelle: Ohne klares Bremsdruck-Ziel, saubere Kalibrierung und systematisches Training entsteht kein verlässliches Muskelgedächtnis. Das Ergebnis sind Blockierer, instabile Trail-Braking-Phasen, schwankende Bremswege und am Ende Runden, die sich nie gleich anfühlen. Dieser Artikel zeigt dir praxisnah, wie du…
Ein schnelles Lenkrad und ein schöner Sitz bringen wenig, wenn dein Fuß nicht präzise „übersetzen“ kann, was du fahren willst. Genau hier entscheidet sich, ob du Kurven sauber anbremsst, den Scheitelpunkt triffst und am Kurvenausgang früh ans Gas kannst – oder ob sich alles schwammig, nervös und unkontrollierbar anfühlt. Ein gutes Pedal-Setup im SimRacing ist für Einsteiger oft der größte Hebel, weil es direkt an deiner Konstanz arbeitet: Du triffst dieselben Brems- und Gaswerte wiederholbar, ohne ständig zu „raten“. In der Praxis sind es drei Stellschrauben, die über Erfolg oder Frust bestimmen: Pedal Travel (also wie weit das Pedal in…
Wenn sich dein Lenkrad in schnellen Kurven plötzlich „taub“ anfühlt, Curbs gleichförmig durchrauschen und selbst ein beginnendes Untersteuern kaum noch taktil ankommt, steckt oft ein unsichtbarer Gegner dahinter: FFB-Clipping erkennen ist der Schlüssel, um wieder echte Details ins Force Feedback zu bekommen. In ACC und iRacing passiert Clipping schneller, als viele denken – nicht nur bei sehr starken Wheelbases, sondern auch bei mittelstarken Setups, wenn Gain, Dämpfung und Auto-Settings unglücklich zusammenspielen. Das Ergebnis: Das Lenkrad gibt dir zwar Kraft, aber die feinen Informationen gehen im „Deckel“ verloren. Genau diese Mikro-Infos entscheiden jedoch darüber, ob du einen Slide früh spürst, den…
Warum Force-Feedback Einstellungen der wichtigste Hebel für dein Fahrgefühl sind Wenn sich Simracing am Anfang „komisch“ anfühlt, liegt es selten am Talent, sondern fast immer an den Force-Feedback Einstellungen. Viele Einsteiger drehen einfach den Regler „Stärke“ hoch, weil sie „mehr Realismus“ erwarten – und landen bei ruckeligen Lenkradschlägen, tauben Details oder dauerhaftem Gegenlenk-Kampf. Dabei ist Force Feedback nicht nur „Kraft“, sondern ein Informationskanal: Gripaufbau, beginnendes Untersteuern, Curbs, Lastwechsel, ABS-Vibrationen (je nach System) und die feine Rückmeldung um den Nullpunkt. Wenn diese Signale sauber und ohne Übersteuerung ankommen, wirst du automatisch konstanter, sicherer und schneller.Dieser Artikel gibt dir einen pragmatischen Quickstart,…
Wer im Simracing schneller werden will, denkt oft zuerst an Setup, Reifenmanagement oder Bremsdruck. Dabei entscheidet eine viel simplere Grundlage darüber, ob sich das Auto überhaupt „richtig“ anfühlt: Lenkwinkel und Soft-Lock. Wenn dein Wheel in schnellen Richtungswechseln zu nervös wirkt, du in Spitzkehren ständig überlenkst oder deine Hände im Rennen unnatürlich weit greifen müssen, liegt das häufig nicht an deinem Talent – sondern an einer falschen Abstimmung von Lenkwinkel und Soft-Lock zwischen Treiber, Spiel und Fahrzeug. Genau hier entsteht das klassische Dilemma: 900° vs 540°. Viele stellen den Lenkwinkel pauschal auf einen Wert und wundern sich, warum ein GT3 in…
Wer im Simulator konstant schnell fahren will, kommt an einem Thema nicht vorbei: FOV richtig einstellen im SimRacing. Das Sichtfeld entscheidet darüber, ob Entfernungen glaubwürdig wirken, ob du Kurveneingänge korrekt einschätzt und ob dein Gehirn das Fahrzeug „in echt“ verortet oder nur ein Bild auf dem Monitor sieht. Ein zu großes FOV fühlt sich im ersten Moment spektakulär an (viel Sicht, viel Speed), führt aber häufig zu falscher Größenwahrnehmung, unruhigen Lenkbewegungen und einem übertriebenen Eindruck von Instabilität. Ein zu kleines FOV wirkt dagegen wie ein Teleobjektiv: Das Auto fühlt sich träge an, Bremszonen „rutschen“ nach hinten, und du verlierst die…
