Wenn du im Simracing schnell sein willst, kommst du an einem Thema nicht vorbei: Track Limits. Kaum etwas zerstört einen eigentlich starken Stint so zuverlässig wie eine Zeitstrafe, ein invalidierter Quali-Lap oder eine Stop-and-Go-Sanktion, weil du an zwei, drei Stellen minimal zu weit draußen warst. Das Frustrierende daran: Track Limits sind nicht überall gleich. Was in Assetto Corsa Competizione (ACC) als “gerade noch okay” durchgeht, kann in iRacing bereits ein Incident sein – und in Gran Turismo 7 (GT7) bekommst du je nach Lobby und Streckenlogik plötzlich einen Slowdown oder eine Zeitstrafe, obwohl sich die Runde „sauber“ angefühlt hat. Dieser…
Autor: Sebastian
Ein Simracing Rennstart ist der Moment, in dem aus einem sauberen Qualifying plötzlich pures Chaos werden kann. Du stehst auf der Grid-Position, hörst Motoren hochdrehen, siehst die Startampel – und innerhalb von zwei Sekunden entscheidet sich, ob du die ersten Kurven kontrolliert meisterst oder schon nach 200 Metern mit Schaden in die Box rollst. Gerade Einsteiger unterschätzen, wie viele Dinge beim Simracing Rennstart gleichzeitig passieren: Kupplung oder Launch-Control, Traktion, Spiegel, Lücken, Ping, Regeln des jeweiligen Sims und die Psychologie der Fahrer um dich herum. Das Gute: Start-Situationen sind kein Glücksspiel, sondern ein trainierbarer Prozess. Wer weiß, wie Standing Start, Rolling…
Wer im Simracing anfängt, bekommt sehr schnell eine scheinbar einfache Regel eingebrannt: „Fahr die Ideallinie, dann bist du schnell.“ In Hotlaps und Qualifyings stimmt das oft – zumindest solange du alleine auf der Strecke bist, frische Reifen hast und jede Kurve so anfahren kannst, wie es das Lehrbuch vorgibt. Doch sobald das Rennen startet, kippt diese Logik: Verkehr, Positionskampf, veränderte Bremswege und kleine Fehler anderer Fahrer machen aus einer perfekten Runde eine taktische Aufgabe. Genau hier entscheidet sich, ob du nur schnell sein kannst – oder ob du im Rennen wirklich Ergebnisse einfährst. Der Kernkonflikt heißt Ideallinie vs Rennlinie: Die…
Kerbs entscheiden in vielen Runden über Zehntel – und manchmal über dein komplettes Rennen. Wer Kerbs in ACC und AMS2 richtig liest, kann Linien enger ziehen, mehr Kurvenspeed mitnehmen und beim Überholen stabil bleiben. Wer sie falsch behandelt, verliert Traktion, bekommt Lenkwinkel-Schnapper oder wird im ungünstigsten Moment quer gestellt. Das Gemeine: Nicht jeder Kerb ist gleich, und nicht jede Sim reagiert identisch. In einem Stint kannst du dich an einen „freundlichen“ Randstein gewöhnen – und in der nächsten Kurve wartet ein „Biss-Kerb“, der dein Auto bei gleicher Technik dreht. Dieser Artikel gibt dir eine klare, praxisnahe Systematik für Kerbs in…
Untersteuern und Übersteuern im Sim entscheidet oft darüber, ob du eine Kurve „sauber“ triffst oder ob du Zeit verlierst, Reifen überhitzst und am Ende in den Fehlerstrudel gerätst. Das Gemeine: Viele Fahrer spüren zwar, dass „etwas nicht stimmt“, reagieren aber zu spät oder mit der falschen Gegenmaßnahme. Genau dann entsteht das typische Gefühl, dass das Auto „nicht hört“ oder „plötzlich hinten kommt“ – und du fängst an, hektisch zu lenken, zu lupfen oder zu bremsen. Die gute Nachricht: Untersteuern und Übersteuern im Sim lässt sich extrem schnell diagnostizieren, wenn du weißt, worauf du achten musst. Noch besser: Es gibt Sofortmaßnahmen,…
Langsame Kurven sind im Simracing der Punkt, an dem Rundenzeiten „gemacht“ oder „weggeworfen“ werden. Nicht, weil du dort spektakulär spät bremst, sondern weil du beim Herausbeschleunigen entscheiden musst: maximale Traktion oder maximaler Schlupf. Genau hier trennt Simracing-Gasdosierung saubere, reproduzierbare Pace von hektischem Übersteuern, TC-Geknatter und unruhigen Lenkwinkeln. Wer in Hairpins, engen Schikanen oder 2.-Gang-Kurven konsequent besser vom Scheitel wegkommt, hat auf jeder Runde einen messbaren Vorteil – unabhängig davon, ob du Sprint oder Langstrecke fährst. Das Gemeine: In langsamen Ecken fühlt sich „mehr Gas“ oft wie „mehr Speed“ an, ist aber in Wahrheit nur mehr Radschlupf. Das Auto beschleunigt dann…
Einführung: Warum sich Trail-Braking im SimRacing sofort lohnt Wer im Simracing „nur“ geradeaus hart bremst, einlenkt und dann wieder ans Gas geht, lässt fast immer Zeit liegen – selbst wenn die Bremspunkte schon ziemlich gut sitzen. Genau hier setzt Trail-Braking im SimRacing an: Du nutzt die Bremse nicht nur zum Verzögern, sondern auch als Werkzeug, um das Auto in die Kurve zu „setzen“, die Vorderachse zu belasten und früher stabil am Scheitelpunkt zu sein. Das klingt nach Profi-Technik, ist aber für Anfänger absolut erlernbar, wenn du es sauber in kleine Schritte zerlegst. Der entscheidende Punkt: Trail-Braking ist keine Geheimtechnik, sondern…
Rally Simracing Einstieg: Warum sich „Dirt“ komplett anders anfühlt als Asphalt Ein Rally Simracing Einstieg ist für viele Simracer ein kleiner Kulturschock – selbst dann, wenn du auf Asphalt konstant schnelle Zeiten fährst. Auf Circuit-Strecken wird dir viel verziehen: Grip ist berechenbar, Bremszonen sind klar, Curbs funktionieren oft wie „Schienen“, und das Auto reagiert in engen Grenzen reproduzierbar. Im Rally-Kosmos (egal ob RBR, Dirt Rally 2.0 oder EA WRC) ist das Gegenteil der Fall: wechselnde Oberflächen, unruhige Straßen, Spurrillen, Kuppen, Kompressionen und plötzliches Untersteuern oder Übersteuern gehören zum Alltag. Du fährst nicht „die“ Linie – du fährst die Linie, die…
Der erste echte Oval-Start fühlt sich für viele Simracer an wie ein Sprung ins kalte Wasser: Du bist schnell, du bist dicht dran, und plötzlich bist du nicht mehr allein auf „deiner“ Ideallinie. Genau hier beginnt der Reiz von NASCAR in iRacing – aber auch die typische Rookie-Falle. Auf Ovals entscheidet nicht nur dein Tempo, sondern vor allem dein Rhythmus, dein Blick für Verkehr und dein Verständnis für Aerodynamik. Wer versucht, Oval-Racing wie ein Road-Rennen zu fahren, kassiert oft unnötige Kontakte, verliert Vertrauen in die Situation und wundert sich über ein sinkendes Safety Rating. Dieser Guide gibt dir die Grundlagen,…
Einleitung: Warum Bremsen mit Downforce sich zuerst „falsch“ anfühlt Wer aus GT3, Tourenwagen oder sogar Rallye ins Formel-Simracing wechselt, erlebt beim Bremsen mit Downforce oft den größten Aha-Moment – und gleichzeitig die meisten Dreher, Ausritte und „Warum blockiert das Ding denn sofort?!“-Situationen. Der Grund ist simpel: Ein Formelwagen belohnt dich beim Anbremsen nur dann mit Stabilität, wenn du die Aerodynamik richtig nutzt. Das bedeutet: Je schneller du bist, desto mehr Anpressdruck drückt das Auto auf die Strecke – und desto mehr Bremskraft kannst du in den Asphalt „laden“. Aber genau dieser Vorteil bricht dir weg, sobald die Geschwindigkeit fällt. Deshalb…
